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Bund lässt Stichkanal ausbauen
Bis zum Jahr 2018 wird der Stichkanal Salzgitter für 144 Millionen Euro ausgebaut. Das gab das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag, 10. Mai, im Hotel am See bekannt.
Die Ost- und die Westschleuse bei Salzgitter-Üfingen und Wedtlenstedt werden mit den Geldern modernisiert. Ebenso soll der 18 Kilometer lange Kanal verbreitert werden, mit dem Ziel, dass dann moderne Großschiffe diesen passieren können.
An den Kosten beteiligen sich der Bund (zwei Drittel) sowie das Land Niedersachsen und die Stadt Hamburg (ein Drittel). Wesentlicher Grund für den Ausbau sind die hohen Investitionen der Salzgitter AG in die Produktionsanlagen in Salzgitter und Peine, die zu entsprechenden Mengensteigerungen führten.
Der Verbindungskanal entstand von 1937 bis 1940, um das Hüttenwerk der heutigen Salzgitter AG an den bereits existierenden Mittellandkanal anzuschließen.
Freitag, 11.05.2012

