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Auftakt zum Thema Feuerwehr

Das deutsche Feuerwehrwesen blickt auf Salzgitter. Im Hotel am See trafen sich am 6. Juni Experten von Stadt Salzgitter und Salzgitter Service und Technik GmbH (SZST) zu einer Auftaktveranstaltung.
Feuerwehrfahrzeug. Großbildansicht

Geprüft wird die Möglichkeit einer Kooperation/Fusion zwischen Werks- und städtischer Feuerwehr. Wenn es gelingt, wäre es bundesweit ein Modellfall.

Für die Initiatoren Oberbürgermeister  Frank Klingebiel und Peter-Jürgen Schneider, Personalvorstand der Salzgitter AG, ist dieser Prozess ein weiterer Beleg für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Konzern. Teilnehmer an dem Prozess sind Fachleute aus Stadt und Konzern sowie Betriebsräte und Personalräte als Träger der Mitbestimmung. Eine Demonstration der IG Metall und von Betriebsräten hatte zu Beginn der Veranstaltung  noch einmal die Sorgen und Bedenken von betroffenen Mitarbeitern verdeutlicht.

Klingebiel und Schneider begründeten zum Auftakt erneut die Motive für eine mögliche Kooperation  oder Fusion der Feuerwehren.  Angesichts der demographischen Entwicklung  werde es unmöglich sein eine derzeit vorhandene kommunale  Infrastruktur dauerhaft  finanziell aufrecht zu erhalten. Diese Erkenntnis gelte auch für die Wehren. Das Ergebnis des begonnenen Prozesses sei offen. In neun Monaten wüssten alle Beteiligen mehr. Wie auch immer sich das Resultat darstelle , eines sei schon jetzt klar:  Der  Sicherheitsstandard  für die Bevölkerung bleibe erhalten.

Ziele des Projekts ist es einen konsensfähiger Vorschlag zur optimalen Kooperation/Fusion der Feuerwehren von Stadt  und SZST Salzgitter Service und Technik bis zum 30. April 2013 mit Umsetzungsmöglichkeit ab 1. Januar 2014  zu erarbeiten. Nach dem Auftakttreffen werden die Diskussionen jetzt  in Teilprojektgruppen weitergeführt.  Die Projektleitung liegt in den Händen des Geschäftsführer der  SZST, Dirk Schulte, und Stadtrat Ekkehard Grunwald.

Prämissen / Grundvoraussetzungen sind

  • Erhöhung der Schlagkraft des Brandschutzes in Salzgitter
  • Zukunftssichere Arbeitsplätze ohne betriebsbedingte Kündigungen
  • Qualitäts- und Quantitätssteigerung im Rettungsdienst
  • Optimierung der eingesetzten Ressourcen, um größere Spielräume für Investitionen zu haben
  • Standort der Feuerwache bleibt auf der Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH
  • Die Struktur der Freiwilligen Wehren im Stadtgebiet Salzgitter wird nicht gefährdet
Donnerstag, 07.06.2012




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