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Stahl-Aktionstag
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"Stahl ist Zukunft"

Über 2.000 Beschäftigte der Salzgitter AG haben sich nach Angaben der IG Metall auf den Weg zum europäischen Stahl-Aktionstag am 9. November nach Brüssel gemacht.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel mit Hasan Cakir (rechts),  Matthias Wilhelm (Zweiter von rechts) und Heinz Jörg Fuhrmann (Dritter von links). Großbildansicht Stahl-Aktionstag am 7. April

Der Stahlaktionstag sei, so die Gewerkschaft, die größte Demonstration von Beschäftigten aus dieser Region im Europa-Viertel von Brüssel.

Im Vorfeld beteiligten sich die Salzgitter-AG-Beschäftigten am 8. November, 22 bis 24 Uhr, an der "Nacht der 1000 Lichter", die an allen europäischen Stahlstandorten stattfand. "Stahlglutrote Nacht in Salzgitter" war das Motto für die Auftaktkundgebung am Tor 1 der Salzgitter AG.

Redner waren Hasan Cakir (Konzernbetriebsratsvorsitzender der Salzgitter AG), Hans-Jürgen Urban (IG Metall Vorstand), Frank Klingebiel (Oberbürgermeister Stadt Salzgitter).

"Die Stahlindustrie gehört zu Deutschland, zu Niedersachsen und zu Salzgitter. Damit das so bleibt, muss es einen fairen Wettbewerb auf dem internationalen Markt geben", betonte Klingebiel in seiner Rede.

Und weiter: "Mit der Mahnwache und dem Stahlaktionstag in Brüssel setzen wir, nach dem Stahl-Aktionstag im April, erneut ein gemeinsames Zeichen für unsere Hütte. Wir kämpfen gemeinsam für die Salzgitter AG und für die deutsche Stahlindustrie."

"Die 10.000 Arbeitsplätze an den Salzgitter-AG-Standorten Salzgitter, Peine und Ilsenburg müssen", so Klingebiel, "erhalten bleiben und sollen eine gute Zukunft haben. Denn: Stahl ist Ursprung und Herz von Salzgitter! Das habe ich auf dem Aktionstag im April gesagt, und dazu stehe ich immer noch!"

Stahlaktionstag am 7. April in Salzgitter. Großbildansicht Stahl-Aktionstag am 7. April

Direkt nach der Kundgebung um Mitternacht machten sich über 2000 Beschäftigte der Salzgitter AG in 46 Bussen auf den Weg zum europäischen Stahl-Aktionstag der Gewerkschaften nach Brüssel, um dort für die Zukunft der Stahlindustrie und den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu demonstrieren.

Die IG Metall fordert für faire Wettbewerbsbedingungen auf dem europäischen Stahlmarkt von den Institutionen der Europäischen Union schnellere und wirksamere Instrumente gegen Schleuderpreis-Importe zu erheben.

Darüber hinaus fordert die Gewerkschaft die Europäische Kommission auf, ihre Pläne, die Abgaben auf CO2-Emissionen für die europäische Stahlindustrie zu verteuern, aufzugeben. Die Kostenbelastung, die aus den Plänen der Europäischen Kommission hervorgehen würden die europäische Stahlindustrie in ihrer Existenz gefährden, betont die IG Metall. Die europäische Stahlindustrie dürfe jedoch im internationalen Wettbewerb nicht einseitig belastet werden.

Mittwoch, 09.11.2016




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