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Vogelgrippe
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Anordnung ist ausgelaufen

Die Anordnung zur Aufstallung von Geflügel im Landkreis Goslar und in der Stadt Salzgitter ist zwar ausgelaufen, es wird aber weiterhin weiterhin eine Aufstallung empfohlen.
Hühner Foto: Landkreis Goslar Großbildansicht

Die im Dezember 2016 wegen der Vogelgrippe ausgesprochene Verpflichtung zur Stallhaltung des gesamten Hausgeflügels für die Gebiete des Landkreises Goslar und der Stadt Salzgitter lief zum 31.01.2017 aus.

Das Geflügel darf somit grundsätzlich wieder in Ausläufen im Freien gehalten werden.  Wegen der weiterhin bestehenden Gefährdung der Bestände durch infizierte Wildvögel wird die Stallhaltung des Hausgeflügels jedoch nach wie vor empfohlen. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Stallhaltung problemlos möglich ist.

Der Fachbereich Verbraucherschutz und Veterinärwesen für den Landkreis Goslar und die Stadt Salzgitter weist jedoch alle Geflügelhalter darauf hin, dass die Biosicherheitsmaßnahmen weiterhin einzuhalten sind. Das gilt insbesondere für Hygienevorkehrungen etwa durch Schleusen, Desinfektionsmatten, Handwaschbecken sowie die Verwendung von Schutzkleidung in den Beständen. Ferner sollte weiterhin ausschließlich der Tierhalter Zutritt zu den Beständen haben.

Der  Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz wird die Entwicklung der Vogelgrippe weiter genauestens beobachten und sich zu diesem Thema mit den benachbarten Gebietskörperschaften austauschen. Soweit erforderlich kann die Anordnung zur Aufstallung des Geflügels jederzeit erneuert werden.

Hinweise zu Biosicherheitsmaßnahmen für Geflügel haltende landwirtschaftliche Betriebe

Allgemeines

Es wird nochmals eindringlich auf die bestehende Meldepflicht für Hausgeflügelbestände (Hühner, Trut- und Perlhühner, Enten, Gänse) beim Fachdienst Veterinärwesen unter der Rufnummer 05341/ 839-2408 hingewiesen. Bei vermehrten Tierverlusten (mehr als 2 Prozent des Bestandes pro Tag beziehungsweise deutlichem Rückgang der Legeleistung) ist ein Tierarzt zum Ausschluss der Vogelgrippe hinzuzuziehen.

Bei Stallhaltung

Die Ein- und Ausgänge der Ställe sind gegen unbefugtes Betreten zu sichern. An den Eingängen ist eine Einrichtung zur Desinfektion des Schuhwerks, zum Beispiel Desinfektionsmatten, zu schaffen (Bezug zum Beispiel über den Landhandel). Die Ställe dürfen nur mit betriebseigener Schutzkleidung betreten werden. Einmalschutzkleidung ist sachgerecht über den Hausmüll zu entsorgen. Leere Ställe, Einrichtungen oder auch Gerätschaften sind regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.

Bei Haltung im Freien

Der Kontakt des Geflügels zu Wildvögeln ist so weit wie möglich zu vermeiden. Der Futterplatz ist so zu gestalten, dass er für Wildvögel unzugänglich ist. Die Tränkung des Geflügels darf nicht mit Oberflächenwasser erfolgen, zu dem Wildvögel Zugang hatten. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände sind wildvogelsicher zu lagern.

Auskünfte


Weitere Auskünfte erteilt der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz unter den Rufnummern 05321 / 700840 oder -41 sowie unter 05341 / 839-2407.

Mittwoch, 01.02.2017




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