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Kultur
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Kultur selbstbewusst moderner machen

Kreativ und engagiert trugen mehr als 100 Teilnehmende während der Auftaktveranstaltung zum Kulturentwicklungsplan Ideen zusammen wie Kunst und Kultur zukünftig in Salzgitter gestaltet werden sollten.
Arbeitsgruppen erarbeiten kulturelle Ideen. Großbildansicht

Ziel war, Bedürfnisse und Interessen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu benennen, um aus Visionen unverwechselbare Markenzeichen für den Bereich Kunst und Kultur abzuleiten.

Zu diesem Forum hatte die Stadtverwaltung Salzgitter Kulturschaffende, Kulturförderer, Kulturkenner und Kulturinteressierte am Donnerstag, dem 07. November 2017, in die Kulturscheune eingeladen.

Die Kulturszene einer Stadt schaffe für ihre Bewohnerinnen und Bewohner Identität und sei ein Gradmesser dafür, wie attraktiv eine Stadt ist, sagte Stadtrat und Kulturdezernent Eric Neiseke zu Beginn der Auftaktveranstaltung für den Kulturentwicklungsplan. Kultur verbinde Jung und Alt sowie über Religionen und Zeitgrenzen hinaus. Darum sei es wichtig, mit den Nutzern und Schöpfern von Kultur über Angebote und Möglichkeiten zu sprechen und Machbares auszuloten.

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Diesen Prozess wird die Agentur "just be" professionell begleiten und koordinieren. Entstehen sollen Handlungsrahmen und Perspektiven für die nächsten zehn Jahre, skizzierte just-be-Geschäftsführerin Heike Bartels den Inhalt eines künftigen Kulturentwicklungsplanes, der im kommenden Jahr vorgelegt werden soll.

Bis dahin würden in sieben Kulturkonferenzen in den sieben Stadtteilen Salzgitters, per Online-Beteiligung und in drei ständigen Arbeitskreisen Erkenntnisse und Erfahrungen erfasst und analysiert.

Bereits während der Auftaktveranstaltung wurden an sechs Thementischen Vorschläge und Anmerkungen gesammelt. Betrachtet wurden die Kulturszene allgemein, Zielgruppen und deren Bedürfnisse, Erbe und Tradition, Baukunst, Literatur und Musik sowie die bildende und darstellende Kunst.

Eine der Arbeitsgruppen. Großbildansicht

Deutlich wurde der Wunsch, Kunst und Kultur in und für Salzgitter mit mehr Mut zur Größe moderner zu machen, fasste Stadtrat Eric Neiseke nach der kritischen und lebhaften Diskussion zusammen. Neue Formate zu entwickeln wurde ebenso vorgeschlagen wie Kultur zeitgemäß zu bewerben und mit ihr den Charakter der Stadt Salzgitter zu bewahren.

Bevor die Gäste der Auftaktveranstaltung die Diskussion begannen, erläuterte die Kultur- und Medienmanagerin Prof. Dr. Bettina Rothärmel den Zweck eines Kulturentwicklungsplanes. Sie machte in ihrem Einführungsvortrag deutlich, dass ein solcher Plan für das Erarbeiten eines eigenständigen Profils nützlich ist, damit Salzgitter auch als Kulturstandort wahrgenommen wird. Sie wies darauf hin, dass es wichtig sei, Stärken zu definieren und Perspektiven klar zu formulieren.

Die Verwaltung wurde 2013 durch Entscheidung des Rates beauftragt, einen Kulturentwicklungsplan für Salzgitter vorzulegen, der ständig fortzuschreiben ist. Er soll Eckpunkte und verbindliche Förderrichtlinien für die Kulturentwicklung formulieren und schreibt wichtige Impulse im Kontext des kommunalpolitischen Handelns fest. Dabei sollen u. a. die bei dem Leitlinienprozess "Salzgitter 2020- Stadt mit Zukunft" empfohlenen Maßnahmen beraten werden. Ein erster Entwurf liegt vor und wurde um die Kapitel Jugendkulturszene und Migrationsintegration ergänzt.

Mittwoch, 08.11.2017



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