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Förderbescheide
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4,6 Millionen Euro zur Unterstützung von Integrationsmaßnahmen

Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé hat am Dienstag, 23. Januar, Oberbürgermeister Frank Klingebiel Förderbescheide für acht Projekte überreicht.
Rathaus der Stadt Salzgitter. Großbildansicht

Diese sollen bei der Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen der Zuwanderung von vertriebenen Menschen in den zurückliegenden Jahren helfen. Die acht Projekte werden mit insgesamt 4,6 Millionen Euro aus dem Integrationsfonds gefördert.

Einen Schwerpunkt bei den nun geförderten Maßnahmen bildet die Schaffung zusätzlicher Betreuungsangebote für Kinder. So soll in derzeit ungenutzten Räumen der Steinbergschule eine neue Kindertagesstätte (KiTa) geschaffen werden (Fördersumme 930.000 Euro). Zudem sollen Sanierungen und Erweiterungen an drei bestehenden KiTas erfolgen. Hierzu zählen die KiTa Apostelgemeinde (Fördersumme knapp 580.000 Euro), die KiTa Martin-Luther (Fördersumme gut 2 Millionen Euro) und die KiTa Sankt Lukas (Fördersumme knapp 150.000 Euro).

In einem weiteren Vorhaben sollen durch soziale Organisationen an verschiedenen Standorten Angebote zur Beratung und Unterstützung von Migranten geschaffen werden (Fördersumme knapp 180.000 Euro). Zwei Projekte sollen zudem in besonders betroffenen Stadtquartieren zur Sicherheit beitragen und soziale Spannungen abbauen. Zum einen geht es dabei um den Aufbau eines Netzwerkes zur aufsuchenden sozialen Arbeit (Fördersumme 180.000 Euro), zum anderen sollen die bereits in der Vergangenheit durchgeführten Stadtstreifen, die als Ansprechpartner insbesondere an den sozialen Brennpunkten präsent sind, durch zusätzliches Personal gestärkt werden (Fördersumme 110.000 Euro).

Besondere Integrationsanforderungen bestehen auch an den Schulen in Salzgitter. Daher soll durch die deutliche Verstärkung der Schulsozialarbeit an den Schulen in der Stadt das Miteinander von geflüchteten und deutschen Kindern weiter verbessert werden (Fördersumme 480.000 Euro).

"Durch die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel kann die Stadt nun eine Reihe wichtiger Vorhaben zur Integration der Geflüchteten verwirklichen. Das hilft und ich bin dem Land für diese Unterstützung dankbar; allerdings ist die längerfristige Aufgabe ,Integration' nicht mit einer ,Einmalzahlung' zu bewältigen", sagte Oberbürgermeister Klingebiel. "Die Herausforderungen für die Stadt sind sehr groß, so dass ich auch für die kommende Zeit auf gute Zusammenarbeit mit und dauerhafte Unterstützung durch das Land Niedersachsen vertraue."

Mittwoch, 24.01.2018


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