Sprungmenü

obere Global-Navigation



Online-Wache
Drucken

Online-Wache Niedersachsen

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat am Montag, 26. Februar, die Online-Wache der Polizei in Niedersachsen freigeschaltet.
Polizeibeamtin am Telefon und ein Polizeibeamter vor dem Monitor Großbildansicht

Bürger können künftig über das Internet Anzeige erstatten oder Hinweise bei Fahndungen geben. Anhand der Angaben zum Tatort (Ortsname) werden Anzeigen und Meldungen von strafrechtlich relevanten Inhalten im Internet vom System automatisch an die zuständige Polizeiinspektion beziehungsweise an die Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion weitergeleitet.

Wurde zum Tatort keine Angabe gemacht, wird auf die freiwilligen, persönlichen Daten zum Nutzer zurückgegriffen. Ist aufgrund fehlender Eintragungen keine Zuordnung möglich, werden die Anzeigen an das Lage- und Informationszentrum des Landeskriminalamtes Niedersachsen weitergeleitet.

Ein solcher Service könne dazu führen, Berührungsängste und Hemmschwellen beim direkten Kontakt mit der Polizei abzuschwächen, so Schünemann. Bei Notfällen solle aber weiterhin der Notruf 110 genutzt werden. In neun anderen Bundesländern gibt es schon seit längerem solche Online-Wachen. 

Befürchtungen, dass die elektronische Wache zu Missbräuchen führen könnte, räumte Schünemann aus. "Bei den Kollegen in den anderen Bundesländern gehen täglich bis zu 35 Anzeigen ein und die Missbrauchsquote ist sehr gering", erklärte der Innenminister. Die Internet-Seite ist den Angaben zufolge so gestaltet, dass sich auch von Menschen mit Sehschwäche genutzt werden kann.

Donnerstag, 01.03.2007




Logo: Salzgitter