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Auftaktveranstaltung
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Kinderfreundliches Salzgitter

Ein kinder- und familienfreundliches Salzgitter war das Thema der Auftaktveranstaltung, zu der Oberbürgermeister Frank Klingebiel in das Rathaus eingeladen hatte.
Die Jury-Mitglieder Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Jil Grabowski und der Vizepräsident der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel, Volker Küch gratulierten den Siegerinnen. Großbildansicht

"In Salzgitter soll Kinder- und Familienfreundlichkeit keine Worthülse sein", betonte der Oberbürgermeister. Stattdessen sei es ein Gefühl, eine Einstellung, die er in jedem Salzgitter Bürger verankert wissen will. Sein Ziel sei es die bestehenden Strukturen zu stärken, zu vernetzen, zu vermehren und weiterzuentwickeln. "Kinderfreundlichkeit und Familienfreundlichkeit sollen auch überregional das Markenzeichen Salzgitters sein", hob Klingebiel hervor. 2015 solle die Stadt zu den kinder- und familienfreundlichsten Deutschlands zählen.

Die Einrichtung des Referates für Kinder- und Familienförderung sei ein Schritt in diese Richtung. Es soll zukünftig die Planung, Koordination und Kontrolle für städtische Aktivitäten übernehmen. Dazu gehöre aber auch eine Bestandsaufnahme der für Kinder und Familien in der Stadt bereits vorhandenen Förderungen, Dienstleistungen und Ideen. In einem ersten Schritt soll ein Konzept zur kinder- und familienfreundlichen Stadt Salzgitter erstellt werden. In einem zweiten wird unter Federführung der oder des Kinderbeauftragten die Weiterentwicklung mit dazu gehörenden Ideen, Zielen und Maßnahmen entwickelt. Es soll ein ganzheitliches kommunales Netzwerk entstehen, um die bestehenden Maßnahmen für Kinder- und Familienfreundlichkeit effektiver zu nutzen und zu verstärken.

Gastrednerin der Eröffnungsveranstaltung war die Kinderbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart, Roswitha Wenzl, die die Erfolge ihrer Heimatstadt auf dem Weg zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt präsentierte. Sie lobte den Oberbürgermeister: "Sie haben sich nicht nur zum Kopf der Bewegung in Salzgitter gemacht, sondern alle mitgenommen, die Sie dabei unterstützen können."

Die Leiterin des Fachdienstes Kinder, Jugend und Familie, Dr. Roswitha Krum zeigte in ihrer Präsentation die Ziele der Stadt Salzgitter auf, für Familien mit Kindern attraktiver zu werden. Vor allem auf Kindertagesstätten und die Betreuung der unter dreijährigen sei das Augenmerk gerichtet. Lediglich 87 Prozent der Kinder, die einen Rechstanspruch auf einen Kindergartenplatz haben, besuchten zur Zeit eine Tagesstätte. Das Ziel müsse jedoch 100 Prozent sein. Außerdem sollten Kindergärten zu Zentren für Familien werden und auch die Kooperation zwischen den Tagesstätten und der Schulen müsse optimiert werden, mit dem Ziel die Kinder optimal auf die Schule vorzubereiten.

Aber nicht nur die Kinder- und Familienpolitik der Stadt Salzgitter stand an diesem Abend auf der Tagesordnung. Alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene Salzgitters waren bis zum 1. September aufgerufen gewesen Vorschläge für ein Kinderlogo einzureichen, um kinder- und familienbezogene Schriftstücke der Stadt Salzgitter umzugestalten. Die eingereichten Werke wurden im Rahmenprogramm der Eröffnungsveranstaltung im Rathaus zusammen mit den Ergebnissen einer parallelen Mal-Aktion öffentlich ausgestellt.

Eine Jury aus Oberbürgermeister Frank Klingebiel, der Leiterin der Lokalredaktion der Salzgitter Zeitung, Luitgard Heissenberg, des Finanzvorstandes der Salzgitter AG, Heinz-Jörg Fuhrmann, des Vizepräsident der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel, Volker Küch, und Jil Grabowski, 12jährige Tochter einer Mitarbeiterin der Stadtverwaltung hatten die besten Bilder ausgewählt. Drei kamen in die engere Wahl, Siegerin wurde die siebenjährige Paula Schäfer.

Mittwoch, 19.09.2007




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