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Piratenspielplatz am Salzgittersee

Seit Samstag, 20. September, beherrschen die Freibeuter der Karibik auch den Salzgittersee. Rechtzeitig zum Weltkindertag konnte der attraktivste Spielplatz der Region, das Piratencamp, eröffnet werden.
Der "Piratenspielplatz am See" ist eröffnet. Großbildansicht Der "Piratenspielplatz am See" ist eröffnet.

Im Rahmen eines bunten Programms hat Oberbürgermeister Frank Klingebiel die mit  rund 300.000 Euro gebaute und 4500 Quadratmeter große Anlage für die kleinen Besucher ihrem Zweck übergeben. Für ihn steht fest: „Das Piratencamp wird für Südostniedersachsen zu einem neuen Anziehungspunkt in der kinder- und familienfreundlichen Lernstadt Salzgitter."

Das um 13 Uhr beginnende und gegen 17 Uhr endende Programm beinhaltete die Präsentation von Arbeitsgruppen von Kindern und Jugendlichen, die im Vorfeld an der Gestaltung des Piratencamps beteiligt waren. Es gab handgefertigte Piratenschilder und -flaggen sowie eine einstudierte Performance, Tanzvorführungen, eine Hip-Hop-Gruppe und Liedvorträge der Kindertagesstätte St. Andreas und der Grundschule am See. Hinzu kamen Mitmachaktionen wie Schminken, Schatzsuche, Paddeln und Spielmobil. Moderiert wurde die Veranstaltung von Radio ffn mit Martin Jürgensmann.

Der Piratenspielplatz liegt in unmittelbarer Nähe der DLRG-Stadion, Strand-Volleyballfeldern und dem Strand-Fußballfeld. Es ist durch mehrere Dünen strukturiert und nach Altersklassen differenziert. Die höchste Erhebung erreicht 2,50 Meter. Die Spielgeräte wurden vom Hersteller nach vorgegebenen Anforderungen teilweise speziell für den neuen Spielplatz gefertigt.

Zum Szenario des Piratenspielplatzes: Während eines Sturms ist ein Piratenschiff auf Grund gelaufen und in drei Teile zerbrochen, dem Heck, Zentralmast und Bug. Das Heck liegt nahe am Wasser, der Mast mit seinem Korb überragt diesen Bereich mit der gehissten Piratenflagge und der Bug neigt sich steil nach oben. Nach der Strandung hat die Besatzung das Schiff mit Bordmitteln wie Strickleiter, Knotentaue, Tampen, Enternetze und Planken verlassen.

Das Plateau einer großen Düne wurde von einer Piratengruppe mit einem wehrhaften Zaun aus dicken Bohlen befestigt. Auf ihr entstand ein Rutschenturm mit zwei Ebenen. Eine Rutschenröhre stellt mit einer Länge von elf Metern und einer Höhendifferenz von 5,50 Meter das attraktivste Spielgerät dar. Zwischen Schiff und Strand-Fußballfeld sind weitere Geräte platziert. Für jüngere Kinder wurden Sand- und Wasserspielgeräte entwickelt und es gibt einen Kleinkinder-Kletterbereich.

Montag, 22.09.2008




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