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Kindergarten-Vergleich
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Schritt zur familienfreundlichen Stadt

In einem deutschlandweiten Kindergarten-Vergleich der Zeitschrift Eltern und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) schnitt die Stadt Salzgitter am besten ab.
Veranstaltung für Kinder in Salzgitter. Großbildansicht

Als einzige Stadt Norddeutschlands bietet sie Kindern seit dem 1. August 2008 einen kostenlosen Platz im Kindergarten. Die Beitragsfreiheit gehört zum Konzept von Oberbürgermeister Frank Klingebiel.

Dahinter steht der Wunsch, dass Familien sich aufgrund guter familienpolitischer Rahmenbedingungen für Salzgitter als Wohn- und Lebensort entscheiden. Mit umfassender Betreuung, aber auch gleichen Chancen auf Bildung, Sorge um die Gesundheit, guten Bedingungen für das Leben, Arbeiten und die Freizeit in der Stadt will Klingebiel Salzgitter bis zum Jahr 2015 zu einer der kinder- und familienfreundlichsten Städte Deutschlands ausbauen.

Die Wissenschaftler haben für die jetzt erstellte Studie die Jahresgebührenhöhe für zwei Modellfamilien mit einem Kind im Alter von 4 Jahren sowie mit zwei Kindern im Alter von 3,5 und 5,5 Jahren ermittelt. Diese drei Altersgruppen umfassen das aus pädagogischer Sicht so wichtige frühkindliche Lernfenster. Die Förderung von Kindern in dieser Zeit ist mitentscheidend für den späteren schulischen Erfolg oder Misserfolg.

Die Gebühren wurden jeweils für ein Brutto-Familieneinkommen von 45.000 Euro (orientiert sich am Einkommens-Durchschnitt im verarbeitenden Gewerbe) und 80.000 Euro (höheres Bruttoeinkommen) ermittelt. Die Studie hat die Gebührenhöhe für die jeweiligen Mindestbuchungszeiten, die es in den jeweiligen Städten gibt, erhoben. Diese belaufen sich in der Mehrzahl der Städte auf 4 bis 5 Stunden vormittags. Dort, wo die Mindestbuchungszeit höher liegt, wurden die Beiträge dafür erhoben. Diese Standardisierung war erforderlich, weil angesichts der sehr unterschiedlichen Gebührensatzungen in den Städten nur so vergleichbare Ergebnisse zu ermitteln waren.

Erste große Schritte in Richtung Kinder- und Familienfreundlichkeit hat die ausgezeichnete Stadt Salzgitter bereits zum 1. Januar 2008 mit der Einstellung der niedersachsenweit ersten hauptamtlichen Kinderbeauftragten gemacht. Weitere Schwerpunkte sind unter anderem eine umfassende Schulsanierung sowie eine richtungsweisende Jugend- und Sportförderung. Ein Katalog von weiteren Maßnahmen wird derzeit auf der Grundlage einer Bestandserhebung erstellt.

Diese Aufgabe wird von der Kinderbeauftragten, die dem Oberbürgermeister direkt zugeordnet ist, koordiniert. Zu ihrem Auftrag gehört außerdem, bestehende Initiativen, Organisationen, Vereine und Verbände weiter zu vernetzen sowie Projekte zu entwickeln und im Verbund umzusetzen.

"Eine Stadt wird in dem Maße kinder- und familienfreundlich, in dem viele Partner aktiv am Ziel mitarbeiten", ist sich Frank Klingebiel sicher. Diesen Verbund sieht der Oberbürgermeister in einer konstruktiven Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, Verbänden und der Wirtschaft. "Solche Partnerschaften ermöglichen Fortschritte für alle Beteiligten", betont er und nennt als ein Beispiel die von ihm mit der Region Braunschweig GmbH gestartete Ausbildungsoffensive für naturwissenschaftlich technische Berufe.

Aber auch mit besonderen Attraktionen möchte Salzgitter seine Stellung als kinder-und familienfreundliche Stadt unterstreichen: So wurde bereits am 20. September 2008, dem Weltkindertag, am Ostufer des Salzgittersees in Salzgitter-Lebenstedt ein 4500 Quadratmeter großer Piratenspielplatz mit einem Kinder- und Familienfest seiner Bestimmung übergeben.

Weitere Informationen zum Thema:
Stadt Salzgitter, Referat für Kinder- und Familienförderung
Joachim-Campe-Straße 6 - 8, 38226 Salzgitter
Telefon: 05341 / 839-3300
Telefax: 05341 839-4985
E-Mail: kinderbeauftragtestadt.salzgitterde

Freitag, 21.05.2010




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