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Büssing-Archiv
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Büssing-Archiv für das Museum

Konstruktionspläne von Bussen, Lastkraftwagen und Sonderfahrzeugen des traditionsreichen Unternehmens Büssing bereichern jetzt das Archiv des Städtischen Museums Schloss Salder.
Von links: Jörg Leuschner, Rainer Dworog, Rolf Teusch, Broder-Heinrich Christiansen und Helmut Lingstädt. Großbildansicht

Für den Förderverein des Museums überreichten sein Vorsitzender Dr. Rolf Teusch und dessen Stellvertreter Helmut Lingstädt an Erster Stadtrat Rainer Dworog und den Leiter des Fachdienstes Kultur, Dr. Jörg Leuschner, das umfangreiche Material.

20 Metallcontainer stehen derzeit im Schafstall des Städtischen Museums und warten nunmehr auf ihre archivarische Aufarbeitung. Zuvor lagerten die Unterlagen bei einem Privatmann in Minden, der sie Dr. Leuschner angeboten hatte. Dass die Stadt als einstiger Standort des Büssing-Werkes die unzähligen Pläne übernehmen wollte, stand außer Frage, allein die Finanzierung war nicht gesichert. Und hier "sprang" der Förderkreis Schloss Salder mit mehreren Tausend Euro ein. 

Dworog und Dr. Leuschner betrachten das Büssing-Archiv als eine sinnvolle Bereicherung des Technikmuseums im Schloss. Schon das vor wenigen Monaten erschienene Buch über die Geschichte von Heinrich Büssing und seinem Unternehmen hatte bundesweit starke Nachfrage gefunden und sofort einen Nachdruck erfordert. Das Interesse am Archiv werde ebenfalls groß sein, zeigt sich Dr. Leuschner überzeugt. Büssing-Freunde gebe es überall auf der Welt. Hinzu kämen Modellbauer und Forscher.

Heinrich Büssing hatte sein Unternehmen 1903 in Braunschweig gegründet. Er gilt als ein Pionier des deutschen Bus- und Lkw-Baus. Später zog die Produktion nach Salzgitter um und wurde 1971 von MAN übernommen. Bis heute erinnert auf unzähligen Fahrzeugen der Braunschweiger Löwe in Kombination mit dem MAN-Logo an das Traditionsunternehmen.  

Mittwoch, 01.12.2010




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