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Hunde an die Leine
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Leserbrief vom: Donnerstag, 26.02.2009
Kategorie: Stadtleben

Hunde an die Leine


Erst wurde der Leinenzwang - zusätzlich zum Leinenzwang "Brut- und Setzzeit" der in Salzgitter bereits 3,5 Monate länger andauert als in den Nachbargemeinden - auf den Salzgittersee ausgeweitet. Kann ich ja verstehen. Hundebesitzer die zwischen all den rücksichtlosen Tour-de-France-Radfahrern, rasenden Skatern, in Massen joggenden und walkenden Menschen mit seinem Hund spazieren geht, scheint wirklich masochistisch veranlagt zu sein.

Aber nun werden auch noch die Parkanlagen - die einzigen Möglichkeiten die Hunde mal mit Artgenossen toben zu lassen, den Jagd- und Hetztrieb eines Hundes über Ball spielen genüge zu tun. Geblieben sind die Grünflächen an den Straßen, engen Wege hinter Gartenanlagen oder Reihenhäuser oder sollen die Hundebesitzer ihre Tiere zwischen den Wohnhäusern toben lassen, wo die Kinder der Anwohner spielen - wohl kaum. Aber auch diese Auslaufmöglichkeiten werden mit zunehmend schönen Wetter von den übrigen Bürgern genutzt. Dürfen wir dann da auch bald nicht mehr die Hunde frei laufen lassen?

Alle Bürger reden von ungestörter Erholung ohne von Hunden belästigt zu werden. Sind Hundebesitzer keine Bürger von Salzgitter? Wie oft werde ich belästigt von Fahrradfahrern die ohne Licht in der Dunkelheit auf der falschen Seite fahren, nicht mal klingeln, bevor sie an einem vorbeifahren. Rechte haben alle Menschen - Pflichten auch! Bevor wir Hundebesitzer immer mehr Einschränkungen akzeptieren, sollen doch bitte alle Menschen sich endlich partnerschaftlicher und rücksichtsvoller Verhalten. Außerdem - Verbote sind keine Lösung - Erziehung dagegen ja, also warum die gut erzogenen bestrafen und nicht lieber die auffälligen Hunde und deren Besitzer einen Hundeführerschein abverlangen?

Christa Werner
Salzgitter


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