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Eiszeitgarten

Im Außenbereich des Städtischen Museums Schloss Salder verdeutlicht der Eiszeitgarten auf 2000 Quadratmetern die Bedeutung von Natur und Klima für die kulturelle Entwicklung des Menschen im eiszeitlichen Milieu.
Mammut im Eiszeitgarten. Großbildansicht

Am 2. Juli 2006 wurde er eröffnet. In Verbindung mit der archäologischen Dauerausstellung im Schloss Salder zum Thema "50.000 Jahre Leben in Salzgitter" verdeutlicht der Eiszeitgarten die Lebensumstände der Neandertaler, die, wie die Funde an der Krähenriede in Lebenstedt belegen, zu Beginn der letzten Eiszeit im nördlichen Vorharzland auf Jagd gingen.

Im Eiszeitgarten wird die Bedeutung von Natur und Klima für die kulturelle Entwicklung des Menschen im eiszeitlichen Milieu dargestellt. Auf Grundlage der Erkenntnisse, die bei den archäologischen Arbeiten an der bedeutenden Fundstätte an der Krähenriede gewonnen wurden, lässt sich veranschaulichen, unter welchen Umweltbedingungen der eiszeitliche Mensch lebte, auf Jagd ging und sich ernährte. Daneben spielen die Themenkomplexe Klima und Klimawandel eine Rolle. Die Entwicklung des Menschen in Abhängigkeit von Natur und Klima ist ohne Anpassung an die Umwelt bis hin zur Veränderung derselben nicht zu erklären.

Im Eiszeitgarten wird den Besuchern ein anschaulicher Einblick in die jüngste erdgeschichtliche Vergangenheit gegeben. Zu diesem Zweck wurde zunächst die Wiese zwischen Schafstall des Städtischen Museums und dem kleinen Fluß Fuhse zu einem mageren Standort umgebrochen und eine subarktische Landschaft geschaffen.

Schon im Sommer 2005 wurden dafür die Flächen eingesät und ein speziell angemischter Steppenrasen aufgebracht. Eine Pflanzinsel wurde mit ausgesuchten Kräutern und Sträuchern gestaltet.



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