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Salzgitter in d. Neuzeit
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Salzgitter von 1700 - 1933

Die Geschichte des Salzgittergebietes in der Neuzeit von 1700 bis 1933 präsentiert sich dem Besucher im ersten Obergeschoss des Städtischen Museums Schloss Salder mit einer breiten Palette von Ereignissen sowie Personen, die entscheidend für die Geschichte dieser Region gewesen sind.
Die bürgerlich festlich gedeckte Tafel der Ausstellung. Großbildansicht

Man kann unter anderem auf Wandermusikanten aus Salzgitter treffen, die im 19. Jahrhundert auf allen Kontinenten dieser Erde zur Erbauung ihrer Zuhörer musizierten und zum Tanz aufspielten. Die Originalinstrumente sowie Dokumente, wie Reisepässe, veranschaulichen das Leben dieser Musiker.

Das Handwerk in Salzgitter, beispielhaft dargestellt am Töpfer- sowie Zinngießerhandwerk, erfuhr zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine tiefgreifende Veränderung. Während des Königreichs Westphalen (1807-1813) wurde die Vorherrschaft der Zünfte abgeschafft. Mit der damit verbundenen Gewerbe- und Handelsfreiheit hatten Handwerker erstmals die Möglichkeit, auch ohne die Zustimmung der Zünfte ihren Beruf auszuüben.

Der Besucher der Ausstellung lernt aber auch zum einen den Tagelöhner Heinrich Friedrichs und zum anderen den Abgeordneten der Deutschen Nationalversammlung Heinrich Julius Ahrens kennen. Beide kämpften mit ihren Mitteln Mitte des 19. Jahrhunderts für eine bessere, demokratische Welt.

Die festliche Tafel, die aus dem Haus eines wohlhabenden Landwirtes stammt, dokumentiert sehr anschaulich den Wandel der Essgewohnheiten in der ländlichen Bevölkerung. An Feier- und Festtagen wollte man ebenso gut und abwechslungsreich speisen, wie der Bürger in der Stadt.

Die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts mit ihren technischen Innovationen spielten auch im Salzgittergebiet eine wesentliche Rolle. Erste, von Wasserkraft angetriebene Generatoren versorgten den Süden Salzgitters mit Strom.



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