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Kurt-Tucholsky-Revue
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Merkt ihr nischt?! - Kurt-Tucholsky-Revue

Wer war schuld am Untergang der Weimarer Republik? War es nicht schon Anfang der 1920er Jahre klar, dass der erste Versuch einer Demokratie in Deutschland scheitern und folgerichtig und logisch in der brutalen Nazi-Diktatur enden musste?
Datum: Freitag, 27.01.2017
Kategorie: Konzert
Ort: Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte
Zugang: Tor 1 des Hüttenwerkes der Salzgitter AG in der Nähe von Watenstedt
Eisenhüttenstraße
38239 Salzgitter (Watenstedt)
Beginn: Einlass ab 18.30 Uhr/Beginn 19 Uhr
Eintrittspreise: 13 Euro/ 8 Euro (Azubis/Studenten/Schüler)
Veranstalter: Arbeitskreis Stadtgeschichte
Wehrstr. 29
38226 Salzgitter (Lebenstedt)
Telefon: 05341 / 44581
Telefax: 05341 / 179213
E-Mail: infogedenkstaette-salzgitterde
Internet: http://www.gedenkstaette-salzgitter.de
Gisa Flake, Gedenkstätte KZ Drütte Großbildansicht

Kartenvorverkauf: Der Arbeitskreis Stadtgeschichte bittet darum wegen der beschränkten Anzahl an Plätzen möglichst den Kartenvorverkauf im Arbeitskreisbüro zu nutzen (Adresse unten).

Kurt Tucholsky, wortsicherster Journalist der Weimarer Republik, erkannte schon früh das aufziehende Unheil. "Er wollte mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten", meinte einmal Erich Kästner, doch Tucholsky musste ernüchtert feststellen, wie wenig ihm das gelingen sollte.

Viele seiner Texte und Lieder haben auch heute noch eine erschreckende Aktualität. Tucholsky jedoch nur als politischen Journalisten zu sehen, greift zu kurz: Die meisten seiner Texte sind heiter und geprägt von einem speziellen Witz, der oft die herrschenden Gesellschaftsverhältnisse beschreibt und kommentiert.

Tucholskys oftmals lockerer und heiterer Stil steht in Kontrast zu seinem ruhelosen Leben. In Deutschland fühlte er sich nicht wohl, auch Paris war ihm nur vorübergehend eine Heimat. Tucholsky blieb sein Leben lang auf der Suche nach innerem Frieden und Geborgenheit, doch gesundheitliche und psychische Probleme zerstörten ihn langsam. Nach der Machtübernahme der Nazis 1933 gehörte Kurt Tucholsky zu den ersten, die ausgebürgert wurden.

Aus dem Leben dieses Kurt Tucholsky zu berichten und viele seiner unvergesslichen Chansons vorzustellen hat die Revue mit Gisa und Uwe Flake sowie Uschi Syring-Dargies zum Ziel.





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