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KZ Drütte auf dem Stadtplan anzeigen Drucken

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Jeden zweiten Samstag im Monat kann die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte auf dem Gelände der Salzgitter AG, von 15 bis 17 Uhr, ohne Voranmeldung besucht werden.
Ausstellungsräume der Gedenkstätte Großbildansicht

 Die Dauerausstellung zum KZ Drütte zeigt verschiedene abgeschlossene Themenbereiche: Vorgeschichte, Lebensbedingungen, Arbeit, Appell, Revier/Evakuierung und Nachgeschichte.

Sachtexte, Fotos, und Dokumente führen in das Thema ein. Weiteren Zugang ermöglichen die Aussagen ehemaliger Häftlinge. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellungskonzeption, da sie den Häftlingen Namen und Gestalt wiedergeben und so aus einer anonymen Masse wieder Menschen werden lassen.

Bis in die 80er Jahre war die Geschichte der Konzentrationslager im Salzgittergebiet weitgehend verdrängt und vergessen. Erst das Erscheinen des Buches von Gerd Wysocki "Zwangsarbeit im Stahlkonzern" und eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Salzgitter im Nationalsozialismus" anlässlich des 40jährigen Stadtjubiläums 1982 setzte eine öffentliche Diskussion in Gang.

1983 gründeten interessierte Bürgerinnen und Bürger den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.. Gemeinsam mit der IG Metall und dem Betriebsrat der Stahlwerke engagierte sich der Verein für die Errichtung einer Gedenkstätte in den authentischen Gebäuden des ehemaligen KZ Drütte auf dem Werksgelände der Stahlwerke Peine-Salzgitter AG. Am 11. April 1985 organisierte der Betriebsrat dort die erste Gedenkfeier, die seitdem jährlich zum Tag der Befreiung auf dem ehemaligen Appellplatz stattfindet.

Der Kampf um die Errichtung der Gedenkstätte endete 1992 mit einer Vereinbarung zwischen Vorstand und Betriebsrat der Peine-Salzgitter AG: Der Konzern stellte einen der vier Unterkunftsräume unter der Hochstraße als Gedenkstätte zur Verfügung. Gestaltung und Trägerschaft für den denkmalgeschützten Raum übernahm der Arbeitskreis Stadtgeschichte. Am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte schließlich eröffnet.

Ausgangsort zur Ausstellung ist das Tor 1 des Stahlwerkes der Salzgitter AG an der Eisenhüttenstraße bei Watenstedt. 

Weitere Informationen beim
Arbeitskreis Stadtgeschichte
Wehrstr. 29
38226 Salzgitter (Lebenstedt)
Telefon: 05341 / 44581
Telefax: 05341 / 179213
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik





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