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Franzosenbrücke

Die Innerste-Brücke (Steinbogenbrücke), die zwischen Hohenrode und Ringelheim einstmals die Bundesstraße 248 über den Fluß führte, ist ein historisches Kleinod.
Franzosenbrücke in Hohenrode Großbildansicht

Der Volksmund nennt die Brücke "Franzosenbrücke". Studiendirektor Hermann Bartels meint, diese Bezeichnung weise auf Zeiten hin, in denen der Raum Salzgitter Kriegsgebiet 1757 bis 1761 und französisches Besatzungsgebiet gewesen sei (November 1806 bis August 1807 und von da an bis Ende 1813).

Bemerkenswert findet Bartels, dass an dem westlichen der beiden Brückenpfeiler eine noch heute sichtbare Pegelmarkierung in den Sandstein eingearbeitet ist. Es handele sich um nichtmetrische Maße, und zwar um eine heute altertümlich anmutende Einteilung nach Fuß und Zoll, wie sie vor der Festlegung der metrischen Maße (erstmalig 1795 in Frankreich) üblich gewesen sei. Unter Experten ist ein erbitterter Streit um die Einteilung des Pegels entbrannt. Während eine Gruppe der Ansicht ist, es handele sich um ein französisches Militärmaß, der sogenannten "Husarenelle", verficht eine andere die Meinung, es sei eine "megalithische Elle". Eine dritte Version besagt, dass die Markierung angibt wie groß der Volumendurchfluß der Innerste bei Hochwasser ist.



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