Vor Abbrennen der pyrotechnischen Gegenstände ist aber sicherzustellen, dass die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet wird. In unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist das Abbrennen verboten. Als unmittelbare Nähe sind hierbei 200 Meter für Raketen und vergleichbares Feuerwerk mit eigenem Antrieb sowie die Wurfweite bei geworfenem Feuerwerk zu verstehen.
Die Stadt appelliert an die Bevölkerung trotz Feierlaune die Unfallrisiken im Auge zu behalten, damit alle Feiernden das neue Jahr fröhlich und unbeschwert beginnen können. Weitere Informationen beim Fachdienst Sicherheit, Recht und Ordnung: Telefon 05341 / 839-3241; E-Mail ordnungstadt.salzgitterde.
Zur Entsorgung von Feuerwerksüberresten (Knaller, Raketen) auf Fußwegen und Straßen:
Der Städtische Regiebetrieb (SRB) appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Reste von gezündeten Feuerwerkskörpern, Knallern und Raketen wieder einzusammeln. Die abgebrannten und erkalteten Feuerwerkskörper sind über die Restabfalltonne zu entsorgen. Die Verkaufsverpackungen zum Beispiel die Kunststofftüten von Raketensets oder Folienverpackungen gehören in die gelbe Tonne. Aber auch die zumeist als Startrampe genutzten Sekt– oder Weinflaschen sollten bei der Reinigung nicht vergessen werden und dem Altglasrecycling zugeführt werden.
Der SRB weist in diesem Zusammenhang auch auf die Reinigungspflicht der Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer für die angrenzenden Fußwege hin. Lediglich die an die Straßenreinigung angeschlossenen Straßen sowie Fußgängerzonen und öffentliche Plätze werden vom SRB im Rahmen der regulären Straßenreinigung gereinigt.
Das Fachgebiet Umwelt der Stadt Salzgitter bittet darum, beim Abbrennen der pyrotechnischen Gegenstände genügend Abstand zu Gewässern, Schutzgebieten sowie Gehölzen zu halten, um die Natur zu schützen und Rücksicht auf wildlebende Tiere zu nehmen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass es regelmäßig an Sylvester bedingt durch Feuerwerkskörper zu erhöhten Feinstaubwerten kommt.