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Ausstellung
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Nationalsozialismus in der Region

"Das Braunschweigische Land im Nationalsozialismus" heißt eine Ausstellung, die vom 17. Januar bis 15. Februar im Rathaus in Lebenstedt zu sehen ist.
Die Ziesbergschule in Salzgitter-Bad im Bau. Foto: Stadtarchiv Salzgitter Großbildansicht

Veranstalter sind das Stadtarchiv der Stadt Salzgitter und der AG Heimatpfleger der Braunschweigischen Landschaft. Ausstellungseröffnung ist am 17. Januar, um 18 Uhr. 

Die von der AG Heimatpfleger konzipierte Ausstellung setzt sich auf gut 30 Tafeln kritisch mit lokal- und regionalgeschichtlichen Ereignissen der Zeit von 1933 bis 1945 auseinander. 

Die Ausstellung verfolgt jedoch nicht das Ziel einer vollständigen Dokumentation der Zeit des Nationalsozialismus in der Region, sondern stellt einzelne Facetten aus den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Infrastruktur in den Fokus, die - einem Mosaik gleich - ein Bild der Region in dieser Zeit ergeben. 

Harald Schraepler, Sprecher der AG Heimatpfleger, erläutert im Begleitkatalog, dass es Ziel der Ausstellung sei, "bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Region ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein zu fördern und die historische Urteilskraft zu schärfen". 

Das inhaltliche Spektrum der Ausstellung reicht von der Einbürgerung Hitlers über die Zwangsarbeit im Volkswagenwerk, das Strafgefängnis in Wolfenbüttel und die Zerstörung der Synagoge in Seesen bis zu den Luftangriffen auf Braunschweig und den letzten Gefechten in Bornum am Elm. 

Tafeln zu den Reichswerken Hermann Göring, dem Lager 21, dem Stichkanal sowie dem Bau der Schule am Ziesberg in Salzgitter-Bad beleuchten die Situation in der heutigen Stadt Salzgitter. Dank der finanziellen Unterstützung der Volksbank eG Wolfenbüttel, der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz ist der Ausstellungskatalog kostenfrei erhältlich und bietet die Möglichkeit zur kritischen Auseinandersetzung über den Besuch der Ausstellung hinaus. 

Anmeldungen zur Teilnahme an der Ausstellungseröffnung sind per E-Mail unter archivstadt.salzgitterde oder telefonisch unter 05341 / 839-2124 möglich.

Montag, 07.01.2019


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