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Weiterentwicklung Salzgittersee
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Angeregter Austausch zum Salzgittersee

Am Montag, 3. Juni 2019, fand in der Kulturscheune die zweite Werkstatt zur Weiterentwicklung des Salzgittersees statt. In Arbeitsgruppen tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus.
Foto (von links nach rechts): Prof. Walter Ackers, Christian Plumeyer und Stadtbaurat Michael Tacke begrüßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Werkstatt Großbildansicht Begrüßung durch Prof. Walter Ackers, Christian Plumeyer und Stadtbaurat Michael Tacke

Die Werkstatt in der Kulturscheune war Teil eines breit angelegten Beteiligungsprozesses, bei dem es darum geht, dem Rat der Stadt Salzgitter Vorschläge für die zukünftige Entwicklung des Salzgittersees zu machen. Aufbauend darauf soll ein Ziel- und Strukturkonzept erstellt werden, welches die Grundlage für konkrete Maßnahmen bildet.

Der Werkstatt voran gingen zwei Onlinebefragungen, ein Seespaziergang und eine erste Werkstatt im März. Aus den Ergebnissen dieser Beteiligungen ergaben sich folgende Themenschwerpunkte, die es in der Werkstatt zu klären galt:

  • Wie kann das Angebot für Jugendliche konkret erweitert werden?
  • weitere Details zu dem Vorschlag von Veranstaltungen auf der Insel
  • weitere Details und Diskussion zum Thema "mehr Grillplätze am See"
  • Diskussion zum Thema "gemischtes Stadtquartier im südlichen Bereich des Sees"

Schon nach der Begrüßung durch Stadtbaurat Michael Tacke, Prof. Walter Ackers vom Büro Ackers Partner Städtebau und Projektbetreuer Christian Plumeyer entwickelte sich eine rege Diskussion. Vor allem der Themenbereich "Stadt und Fluss" und das damit eng assoziierte Thema des gemischten Stadtquartiers waren dabei Thema.

Foto: Teilnehmerin Hannah Cerbe präsentiert die Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppe Großbildansicht Teilnehmerin Hannah Cerbe präsentiert die Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppe

Im Anschluss erarbeiteten die insgesamt 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Werkstatt in vier Arbeitsgruppen ihre Vorschläge zu drei Fragestellungen. Es ging um gute Beispiele von stadtnahen Seen in anderen Städten, um die Vision für den Salzgittersee im Jahr 2030 und um Inhalte, die im Rahmen eines Konzeptes für den Bau eines gemischten Stadtquartiers behandelt werden sollen. Hintergrund der letzten Fragestellung war, dass sich rund 30 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letzten Onlinebefragung darauf verwiesen, dass ihnen zur genauen Beurteilung der Frage ein Konzept für dieses Stadtquartier fehlt.

Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse. Insgesamt zeigte sich, dass der Salzgittersee Alleinstellungsmerkmal der Stadt ist und nur schwer mit anderen Seen verglichen werden kann. Freizeitangebote wie am Maschsee in Hannover oder die Hamburger Binnenalster kamen zur Sprache. Als Eckepunkt der Vision für 2030 wurden genannt:

  • keine Wohnungen direkt am Ufer und falls eine seenahe Bebauung entsteht, darf diese den Charakter des Sees und seine Freizeitangebote nicht mindern
  • Erhalt aller aktuellen Sportangebote und Ausbau des Sees als zentralem Freizeittreffpunkt
  • Ausbau der Freizeit- und Sportangebote (z.B. Skateranlage, Minigolf) und Erweiterung der Grillplätze
  • Erhalt des Forellenhofes

Um nun die erarbeiteten Themen des Beteiligungsprozesses abschließend zu bewerten, findet ab 24. Juni eine dritte und letzte Onlinebefragung statt. In einer Abschlussveranstaltung am 16. September in der Kulturscheune werden dann die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses vorgestellt. Für Fragen und Anregungen  rund um das Thema wenden Sie sich an Frau Lena Preuß, Telefonnummer 05341/839-3529 oder per E-Mail an Lena.PreussStadt.Salzgitterde.

Donnerstag, 13.06.2019


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