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Manuela Thoma-Adofo
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Eine Sterbebegleiterin erzählt

Autorin Manuela Thoma-Adofo wird am Samstag, 21. September, um 15 Uhr, anlässlich des "Welt-Hospiz-Tages" in der Stadtbibliothek Salzgitter-Bad von ihrem Ehrenamt als Sterbebegleiterin berichten.
Manuela Thoma-Adofo Foto: Eigentum der Autorin Großbildansicht

"Wir kommen nicht zum Sterben, wir kommen, um zu Leben. Zu leben, bis zuletzt!", das ist das Motto der Autorin und langjährigen Hospizhelferin.

Menschen bis zum Ende zu begleiten, entschieden für sie da zu sein und ihre manchmal sehr außergewöhnlichen Wünsche, Gedanken und Gefühle ernst zu nehmen, das ist Thoma-Adofo  außerordentlich wichtig. Die Begegnungen mit Sterbenden, die sie schildert, sind geprägt von Herzlichkeit, Anteilnahme, einem klaren Blick für die Realität und nicht zuletzt von einer guten Portion Humor.

Mit ihren Einblicken in das Leben von Hospizhelfern/innen und dem Buch "Auf dem Weg, den niemand kennt" (Kösel, April 2019), möchte die Autorin Ängste nehmen und enttabuisieren. "Das Sterben gehört zum Leben, wie die Geburt, die Pubertät und die Steuererklärung". Und auch das Sterben wird gelebt. Wenn man Glück hat, dann gelingt es einem bis zum letzten Moment dem Leben etwas abzugewinnen. Eben zu leben bis zuletzt.

Die Autorin ist unter anderem für ihre Werke "33 Grausamkeiten - k(l)eine Gute-Nacht-Geschichten" und "Der Fall A." bekannt. Nach der Lesung besteht die Möglichkeit zum Austausch mit der Autorin.

Der Eintritt kostet 5 Euro. Der Kartenvorverkauf läuft in allen drei Zweigstellen der Stadtbibliothek der Stadt Salzgitter.



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