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Familien im Museum
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Familien mit Kindern im Museum

Bei der Präsentation der Dauerausstellungen im Schloss Salder wurde insbesondere auf die Berücksichtigung von Kindern geachtet.
Plakat Museumsrallye Foto: Stadt Salzgitter Großbildansicht
Mehrere Hands-on-Stationen laden die jungen Besucherinnen und Besucher dazu ein, spontan mitzumachen und Wissenswertes in die "Praxis" umzusetzen. So dürfen sie im Kellergewölbe den Aufbau der Erde an einer hölzernen Erdkugel bis ins Erdinnere studieren, indem sie die einzelnen Lagen von der Erdkruste über den Erdmantel bis in den Erdkern in der richtigen Reihenfolge zusammenbauen. Hier gibt es auch eine Wassersäule, die betätigt werden kann, um den Sedimentationsvorgang zu verstehen. Darüber hinaus sind dort Mikroskope zur Betrachtung von Gesteinen oder Eisenerz aufgestellt.

Im Erdgeschoss steht die Fühlkiste bereit, um die Rohmaterialien der Steinzeitmenschen zu erfassen. Im Raum daneben darf man den Schädel eines Rothirsches in die Hand nehmen und das Hirschgeweih mit einer Rehbockstange vergleichen. In der Mittelalter-Abteilung können die neugierigen Besucherinnen und Besucher den Scherbenschrank öffnen. Dort sind originale Scherben von der Burg Lichtenberg hinterlegt. Man darf sie zwar nicht heraus- oder mitnehmen, jedoch ist es möglich, sie zu berühren, zu vergleichen und zu schauen, ob ähnliche Muster an den ausgestellten Gefäßen in der Vitrine wiederzuerkennen sind.

Ganz oben im Schloss ist in der Abteilung "Kinderwelt" das Spielzeug von früher ganz besonders interessant: Schon Oma und Opa haben gerne damit gespielt. In einer Spielecke können die jungen Gäste mit Bauklötzen, Schaukelpferden und Puppenwagen spielen und im Schulzimmer auf der alten Schulbank Platz nehmen.

In allen Ausstellungen befinden sich große Illustrationen zu den jeweiligen Themen, die auch für Kinder interessant sind. Zum Beispiel sieht man dort den im Kreidemeer schwimmenden Ichthyosaurier oder das Mammut, das durch die Eiszeitlandschaft stapft. Lebensecht modellierte Figuren, wie die Neandertaler von Salzgitter-Lebenstedt, der Ritter von der Burg Lichtenberg in authentischer Kleidung, ein Mönch, der Salzsieder und die Germanen bei ihrem häuslichen Tagewerk, sind für Kinder besonders fantasieanregend und gleichzeitig informativ.

Der Mühlengarten und der Eiszeitgarten bieten museale Abwechslung im Außengelände. Im Mai beginnt dort die Backsaison (Backen für Kinder nur nach vorheriger Anmeldung möglich). Der Eiszeitgarten ist mit seinen lebensgroßen Tierskulpturen, wie dem Mammut und dem Wollnashorn, ganzjährig geöffnet (im Winter bitte vorab in der Schlossverwaltung informieren).

Eltern finden für ihre Kleinen kindgerecht ausgestattete WC-Räume und einen Wickelraum vor. Genügend Platz für Kinderwagen oder Buggys befindet sich im Schafstall.

Für eine bessere Betrachtung der Vitrinen können im Schlossfoyer Hocker für die Kleinen ausgeliehen werden.

Hier kann man auch die Museumsrallye mit Heini, dem Schlossgespenst, für 2 € buchen, die einmal durch das gesamte Haus führt. Dafür sollten die Kinder bereits lesen können. Wer sich lieber gleich ein Andenken basteln möchte, bekommt dort kostenlos einen Bastelbogen oder ein Malbuch.

Herzlich willkommen sind Familien mit Kindern zum Museumsfest (Muttertags-Wochenende) sowie zum Adventstreff (Wochenende zum 3. Advent). An diesen besonderen Tagen hat die Lernwerkstatt unter dem Motto "Hereinkommen und Mitmachen" für jede und jeden geöffnet. Abgerundet wird dies durch ein reichhaltiges und kinderfreundliches Programm rund um das Schloss.

Urkunde Kinderferienland Foto: Stadt Salzgitter Großbildansicht
Das Museum wurde 2019 nach den Kriterien "KinderFerienLand Niedersachsen" zertifiziert.

Informationen und Buchungen unter 05341 / 839-4623 oder per E-Mail: museum@stadt.salzgitter.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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