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Ungetrübte Kindheit
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Ungetrübte Kindheit - Ausstellung

Spielen im 19. und 20. Jahrhundert. Ausstellung wird am 13. Dezember, um 19 Uhr eröffnet. Selten sind Objekte, die dem Städtischen Museum Schloss Salder für die Sammlungen geschenkt werden, mit so vielen Emotionen verbunden, wie dies bei dem eigenen Spielzeug der Fall ist.
Datum: Donnerstag, 13.12.2018 - Sonntag, 17.02.2019
Kategorien: Ausstellung, Lesung/Vortrag
Ort: Städtisches Museum Schloss Salder
Museumstraße 34
38229 Salzgitter (Salder)

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Städtisches Museum Schloss Salder
Veranstalter: Städtisches Museum Schloss Salder
Museumstraße 34
38229 Salzgitter (Salder)
Telefon: 05341 / 839-4619
Telefax: 05341 /839-4630
E-Mail: kulturstadt.salzgitterde

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Städtisches Museum Schloss Salder
Ein Junge bestaunt mit seinen Eltern in den 50er Jahren seine Eisenbahn. Foto: Stadt Salzgitter Großbildansicht

In den vergangenen Monaten wurden dem Museum eine ganze Reihe von historischen Spielwaren übergeben, die - bevor sie in die Dauerausstellung übernommen werden - es wert sind, in dieser Sonderausstellung präsentiert zu werden.

Alle Facetten der spielerischen Kinderwelt sind dabei vertreten. Vom Holzbaukasten der Jahrhundertwende, der nach Großbritannien "ausgewandert" ist, über eine große Puppenküche, die in der Holzwerkstatt einer Porzellanmanufaktur in den 1960er Jahren entstanden ist, bis hin zu einer um 1944 aus Holz gefertigten Lokomotive mit passendem Personenwagen können die Besucher einen Blick in die Geschichte des Spielens im 19. und 20. Jahrhundert werfen.

"Im ganzen vertrugen wir Kinder uns recht gut untereinander. Der älteste, zugleich bedingungsloser Anführer, war mein Bruder; ich war als jüngster immer nur Anhängsel, allgemeiner Botengänger und Packträger, - hatte keine Stimme im Rat, war aber auch sehr zufrieden damit. Dafür übernahmen die Jungen auch ritterlich meine Verteidigung gegen meine Feinde." Diese und andere Aussagen von zum Teil recht berühmten Zeitzeugen (Vicki Baum, Elias Canetti, Max von der Grün, Helene Lange, um nur einige zu nennen) vervollständigen die bunten Facetten der Ausstellung.

Die Ausstellung wird am 13. Dezember, um 19 Uhr durch die Erste Stadträtin Christa Frenzel eröffnet und ist bis zum 17. Februar 2019 zu den üblichen Öffnungszeiten im Obergeschoss des Kuhstalls zu sehen.

Am 17. Februar, um 15 Uhr wird es im Rahmen der Ausstellung eine Lesung von Anke Bär geben. "Kirschendiebe: oder als der Krieg vorbei war".



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