Grundlage hierfür ist die gesetzliche Verkehrssicherungspflicht der Stadt Salzgitter.
Die bereits markierten Bäume stellen aktuell eine Gefahr für Waldbesuchende sowie die angrenzende Bebauung dar. Aufgrund abgestorbener Baumkronen oder instabiler Kronenteile besteht das Risiko, dass Äste abbrechen oder ganze Bäume unkontrolliert umstürzen. Um die Sicherheit in diesem wichtigen Erholungswald – insbesondere im Bereich der befestigten Rundwege – weiterhin zu gewährleisten, sind diese Fällungen unumgänglich. Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass abseits der befestigten Wege grundsätzlich immer mit waldtypischen Gefahren zu rechnen ist.
Zeitraum und Einschränkungen
Die erforderlichen Arbeiten sollen in der fünften oder sechsten Kalenderwoche 2026 stattfinden. Sie werden durch eine Fachfirma ausgeführt und voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit ist der Wald nur eingeschränkt begehbar. Besucherinnen und Besucher werden dringend gebeten, die eingerichteten Absperrungen in den betroffenen Waldteilen unbedingt zu beachten und die eigene Sicherheit nicht zu gefährden.
Nachhaltige Bewirtschaftung und Zertifizierung
Das Hagenholz wird gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Bundes- und Landeswaldgesetzes bewirtschaftet. Oberstes Ziel ist es, den Wald als Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt langfristig in einem gesunden und stabilen Zustand zu erhalten. Gewährleistet wird dies durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Anstalt „Niedersächsische Landesforsten“ (Forstamt Liebenburg) und dem SRB. Darüber hinaus ist der gesamte Stadtwald bereits seit dem Jahr 2023 nach dem internationalen Waldzertifizierungssystem PEFC zertifiziert. Damit unterliegt die Bewirtschaftung einer unabhängigen Kontrolle, die die Einhaltung hoher ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeitsstandards sicherstellt.