Zuvor stellt Lennart Eickhoff vom Planungsbüro Landskate in verschiedenen Darstellungsformen den bisherigen Entwurf vor:
Nach der ersten Beteiligungsaktion im Februar, favorisierten die Anwesenden die sogenannte „Street-Flow-Variante“: Eine Kombination aus Street-Style-Obstacles (befahrbare Hindernissen, die sich an Parkbänken, Bordsteinen und anderen Elementen des Städtebaus orientieren) und Elementen wie Quarterpipes (gerundete Rampen, welche sowohl aufwärts wie abwärts genutzt werden können) kombiniert werden. So soll den späteren Nutzerinnen und Nutzern eine Auswahl an verschiedenen Fahrweisen im Skatepark geboten werden.
Da ein Teil der Fläche für Zuwegungen und einen Aufenthaltsbereich im Entwurf vorgesehen sind, wird die Hauptanlage rund 1.600 Quadratmeter groß werden.
Alle Zuwegungen werden schwellenfrei geplant. Für jeden Bereich, an dem sich Nutzende wahrscheinlich auch mal länger aufhalten werden, sind Mülleimer geplant.
Eine WC-Anlage ist aufgrund des Gesamtbudgets und der hohen Bau- und Unterhaltskosten einer modernen öffentlichen WC-Anlage noch nicht geplant und müsste als eine zukünftige Maßnahme geprüft und geplant werden.
An Wünschen wurden geäußert und notiert:
- Umgestaltung eines ganz neu entworfenen Hindernisses, um die Befahrbarkeit zu verbessern.
- Anpassung von Höhen an verschiedenen Stellen, um die Anlage an die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrenden und unerfahrenere andere Nutzenden anzupassen.
Was ist noch erforderlich?:
- Ein in Auftrag gegebenes Bodengutachten, um die Entwässerung planen zu können.
- Die Planung der Beleuchtung, damit die Anlage den Sicherheitsbedürfnissen entsprechend beleuchtet wird.
- Anschließend wird die Baugenehmigung beantragt.
Wie geht es weiter?
- Der nächste Plan für den fertigen Entwurf soll in ca. acht Wochen vorliegen.
- Der Baubeginn hängt laut Aussage des Planers davon ab, wie schnell der Bau genehmigt wird (siehe oben). Wenn die Bauphase in den Winter fallen sollte, werde dann mit Blick auf die Betonarbeiten ein Baubeginn zu Frühjahrsbeginn 2027 bevorzugt.
- Der Bau der Anlage wird auf rund fünf Monate geschätzt.
Wer Fragen hat, kann sich an das Team Jugend- und Demokratiebildung wenden: jugendunddemokratiebildungstadt.salzgitterde
Informationen rund um das Projekt Skatepark:
Der Rat der Stadt Salzgitter hat als eine Maßnahme zur Weiterentwicklung des Salzgittersees die Errichtung eines Skateparks in Verbindung mit der Sanierung von vorhandenen Tennisanlagen beschlossen.
Auf dem Gelände östlich der Eissporthalle befanden sich sechs Tennisplätze, die jeweils als Doppelplätze angeordnet sind und eine kleinere „Einzelspielfläche“.
Die zwei östlichsten Tennisplätze wurden bereits entsprechend dem Ratsbeschluss zurück gebaut. Die beiden südlichen Tennisplätze wurden bereits saniert. Vorgesehen ist als nächstes der Rückbau der zwei nördlich angeordneten Plätze und der Einzelspielfläche. An dieser Stelle wird nach der Baugenehmigung die Skateanlage gebaut.